Gedanke des Tages 17.06.2016

Bomben, Angst, Terror. Wir können nicht flüchten, uns nicht verstecken – überall prasselt es auf uns ein. Gevatter Tod lauert an jeder Ecke, wenn man den Zeitungen, den Blogs, den Fernsehnachrichten glaubt. Terroristen hier, Terroristen da. Mittlerweile gehen weniger Leute auf Festivals, meiden große Menschenmengen, bleiben lieber daheim und zensieren ihre eigenen Gedanken.

Man spricht von innerer Sicherheit, Terrorzellen, Schläfern und wird geimpft mit einer Angst. Angst ums eigene Leben, Angst vor Krebs, Angst vor der eigenen Gesellschaft, seinen Nachbarn, Flüchtlingen, Nazis, Polizisten, Politikern. Es herrscht so viel Angst in der Gesellschaft, dass sie sich schon unkontrolliert vermehrt und neue Ziele sucht: Chemtrails, Bilderberger und anderes aus der Puppenkiste. So viel Angst, dass die greifbaren, realen Dinge schon nicht mehr für sie ausreichen.

So viel Angst.

Warum? Glaubt ihr wirklich „Angst“ ändert etwas, außer noch mehr Angst zu generieren? Angst ist gesund, aber nur wenn sie aus uns heraus entsteht, nicht aus einer gesellschaftlichen Hysterie heraus – die von Stimmungsmachern geschaffen wird.

Sollte es einen Gott geben, so hat er euch nicht geschaffen damit ihr erstarrt vor Angst vegetiert.

Damit ihr Angst vor Daesh im Einkaufszentrum habt? Er hat euch geschaffen damit ihr wild, frei und glücklich sein könnt. Damit ihr euer Glück übertragt und die Welt ein Stück besser verlasst, als sie euch übergeben wurde.

Damit ihr die paar Jahre, die wir Leben nennen, nutzt, um ein gutes Leben zu führen. Damit ihr euch und andere glücklich macht. 

Sterben müssen wir alle -jeder von uns- wichtig ist nur wie wir den Weg zum Ende hin meistern werden. 

Meine Kugel ist noch nicht gegossen. 

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